Angelika Westerwelle

Situation in Afghanistan

Stellungnahme

Angesichts der ersten Forderungen nach einer Luftbrücke im Hinblick auf die Solidaritätsbekundungen mit den Menschen in Afghanistan und entsprechenden Kundgebungen in Bielefeld nimmt die Bundestagskandidatin der Bielefelder CDU für den Wahlkreis Bielefeld/Werther Angelika Westerwelle wie folgt Stellung:

„Wir danken den Ortskräften für ihre loyale Unterstützung unserer Landsleute, unserer Soldaten,  über die langen Jahre hinweg - sie haben dabei tiefen Einblick in die deutsche Lebensart und Kultur gewonnen.

Wenn sie mit uns in unserem Land und unserer Kultur leben wollen, haben sie selbstverständlich das Recht dazu und sind dazu herzlich eingeladen. Die Entscheidung müssen sie für sich treffen. Das kann nicht für alle verfolgten Afghanen gelten, so schmerzhaft es auch ist, denn wir können nicht alle Opfer eines jeden Terrorregimes auf dieser Welt zu uns nach Deutschland kommen lassen. Das verkraften wir nicht, und das ist auch nicht gut für die Menschen. 

Menschen - wie Bäume- verpflanzt man nur, wenn alle menschlicheren Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Es wird gerade intensiv an Aufnahmen in der Region gearbeitet- Pakistan nimmt bereits auf, andere Länder werden folgen.

Damit bleiben die Menschen näher an ihrer Heimat. Das ist auch im Sinne der Verfolgten!“